ZWERGENAUFSTAND vol. 6  
   

RockCity Hamburg e.V. & Golden Pudel Club präsentieren:

Zwergenaufstand Vol. VI auf der MS Stubnitz - schwimmender Atombunker mit Revolutionären auf der Elbe gesichtet!

Schnapsreserven sind endlich - Gute Musik nicht.


Zwergenaufstand Vol.6Ahoi! Einen Aufstand wie diesen haben die Decks der MS Stubnitz noch nie gesehen!
Wieder einmal mucken sie auf, diese nach kommerziellen Maßstäben eher kleineren Wesen. Aber zu den Definitionskriterien des Zwergentums gehört schließlich die aus Not gedrungene Haltung eines kunstbesudelten Lebens, das trüffelartig im Humus der Gesellschaft darauf wartet, für viel Geld auf den Plattentellern des Establishments als Delikatesse serviert zu werden.
Die mittlerweile zum Markenzeichen der von RockCity e.V. ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe Zwergenaufstandavancierte Mini-CD, mit Musik der auftretenden Künstler, wird gratis an die ersten hundert zahlenden Gäste, Matrosen und Kapitäne verteilt!

Angeschwemmt aus den Schatzkisten von RockCity e.V. und dem Golden Pudel Club, ausgegraben unter Palmen, vor der Kulisse des Hamburger Hafens, direkt über Maschinenraum und Kombüse, liegen sie musizierend vor Anker..

Freitag, 01.09.2006
MS Stubnitz
Liegeplatz:
Hafencity Hamburg
Versmannstrasse (neben dem U-boot)

Beginn:  21 Uhr
Kosten: 6 Euro Eintritt.


Wegbeschreibung:

1. Shuttle Service: ab 21.00 bis 05.00 fährt ab Landungsbrücken (Hafentor 1-2) sowie Übel & Gefährlich alle 30 Minuten Shuttle-Bus zur MS Stubnitz
2. Zu Fuß: vom Hamburger Hauptbahnhof an der U-Bahn Station Messberg links über die Brücke und der Fussgängerumleitung über Teerhof/ Pogenmühle/ Lohseplatz am Veterinärsramt vorbei. Dann sind's noch ca. 200 m zur Versmannstrasse. Folgt den Pfeilen.
3. KFZ: Hauptbahnhof - Klosterwall - rechts auf die Willy Brandt Strasse - bei der Brandstwiete links - geradeaus beim St. Annen - geradeaus ins Brooktor - links halten in die Versmannstrasse über die Brücke - dann geradeaus und nach dem U-Boot auf der rechten Seite liegt die MS Stubnitz.
Folgt den Pfeilen

PROGRAMM:

DECK 1 // Live Floor:

Mark Boombastik (HH/ B)
Miss Hawaii (HH/ Japan)
Barabass (HH/ Russ)             
Fussel (HH)    
Superdefekt (HH)

 

DECK 2 // Club Floor:

Eurokai (HH)
Stanley Ipkiss (HH)
Princess Prollkoller (HH/ B)
Julius Steinhoff (HH)
Rüftata110 (HH)

 

INFOS:

FUSSEL

ZOIKWer kennt sie nicht. Diese kleinen niedlichen Knäuel, die man liebevoll mit dem Fingernagel aus seinem Bauchnabel herauskratzt, um sie zu betrachten und daran zu riechen. Und sich immer wieder zu wundern, wo genau die nun eigentlich herkommen. Habe ich nicht ein weisses Hemd an - und warum ist dieser Fussel schwarz? Das ist jetzt vielleicht etwas weit ausgeholt, aber der vorliegende Fussel könnte Ihnen zu einer Art Lieblingsexemplar werden. Nicht weil Sie wissen, wo er herkommt [Hamburg], sondern weil es sich bei Fussel um ein maskiertes Elektronikduo handelt, welches auch noch mit beeindruckenden Live-Qualitäten aufzuwarten weiss. Nicht dass die Welt noch mehr Elektronikduos gebrauchen könnte, aber Fussel werden den Atomkrieg überleben und heben sich alleine schon deshalb ab!

www.zoik.de/Fussel.html



MISS HAWAII

Miss HawaiiVor drei jahren kam der sympathische Kürbiszüchter Teppei Ozawa aka Miss Hawaii nach Hamburg, wo ihn eine Europatour direkt in den Schlund des Golden Pudel Club geworfen hat. »I wanna move Hamblug« hat er damals gesagt, doch das haben wir schon öfter gehört. Umso erstaunlicher, dass er tatsaechlich ein Jahr später in der Hansestadt die Zelte aufschlug. Fast fühlten wir uns wie in Berlin. Endlich ein Exot! Keiner der weggeht - einer der zu uns kommt! Bewaffnet mit Laptop, Mikrofon, Gary-Larson-Brille, Ehefrau und dem unvergleichlichen Charme des Ausserirdischen schrie er sich alsbald in unsere Herzen. Ein Kinderschlagzeug wurde zudem angeschafft. Heute ist er kaum wegzudenken aus dem musikalischen Gefüge der Stadt, immerhin musiziert er hier mit fast jedem. Ob Jazz, Exotik, Elektronik, Rave, Rap - Der kleine Mann, der sich Miss Hawaii nennt, ist ein Universalist und seine Musik liesse sich auch von der Atombombe nicht einschüchtern. Grosse Freiheit von Japans nördlichster Insel Hokkaido.

www.19-t.com/misshawaii



MARK BOOMBASTIK


Mark BoombastikDer charmante Egoist. Der Kinski der Beatbox. Die Fettsträhne in der Pansensuppe. Die Grossmutter. Hätte er keine Zahnlücken, hätte er Goldzähne. Von Funkstörung über Trainingslager zu Felix Kubin und Stereo Total: Mark Boombastik hat es mit allen getrieben. Der Human Beatboxer und Schlachtfest-Lyriker hat zuviel Dadaismus gekaut, um sich auf reinen HipHop zu beschränken. Und doch ist er kein Universalist. Mark tat es einzig und allein aus Geldgier und verbrecherischer Ruhmessucht. Er will nicht Ihr Freund sein, aber seine Konzerte sind von Überraschung, grosser Performance und Musik geprägt und darauf kommt es schliesslich an, oder? Sein Atomkrieg hat Mundgeruch.

www.markboombastik.de



BARABASS


BarabassWäre Barabass keine Band, dann wäre Barabass ein hochprozentiger Schnaps. [Trinke eine Flasche Barabasfszf, dann geht es Diiir bwesser, mjein Freund]. Wenn Barabass aber auch kein Schnaps wäre, so wäre Barabass ein ziemlich durchgeknallter Film mit Schurken, überbordenden Hochzeiten, Raufereien und Tortenschlachten.
Barabass ist eben nicht die Weltmeisterschaft im Hallen-Halma, sondern das pralle Leben: Ostfolklorekrachpunk der stressigsten Sorte, hier wird noch richtig rangeklotzt!
Die eben erschienene Barabass-Platte sollten Sie nach dem Konzert unbedingt mit in den Atombunker nehmen, denn Schnapsreserven sind endlich, Musik nunmal nicht.

www.barabass.info



SUPERDEFEKT


SuperdefektBekennender Daddelautomat und Party-Monarchist. Da er mit Laptop auflegt, kommt er mit einem Archiv von etwas 485.000 Stücken angerauscht und kann sich somit, dem Fussel nicht unähnlich, den schwierigsten Bedingungen anpassen. Sein Einsatz auf dem Live-Floor lässt darauf schliessen, dass er wohl ausnahmsweisse mal Klangklötzchen schiebt. incl. mp3 gemetzel zur morgenstunde

www.superdefekt.com


DIE DJS

Als ob das alles nicht reichen würde...Tut es anscheinend nicht. Und so schliesst die Programmvöllerei noch einen zweiten Raum auf, den sogenannten Clubfloor. Und damit es auch hier zu einer Mordssause kommt, wartet Rockcity auch hier mit einem »Mords-Lineup« auf. Alle DJs haben das begehrte Pudel-Diplom in der Tasche. Und kommen zudem recht vielfältig daher. Der Fussföhner Eurokai z.B., dessen Houseplatten sogar manchmal im De-Bug besprochen werden. Princess Prollkoller, deren Name Ehrfurcht gebietet und um deren Pult sich vor Allem die knackigen Boys versammeln werden. Nur um sie huldigen zu dürfen. Stanley Ipkiss wird souverän brettern und sägen; Julius Steinhoff wird zeigen, dass die Wörter »Mann« und »Gefühl« sich doch verbinden lassen und Patenonkel Rüftata110, Betreiber des Swingerclubs »Studio Schwein« präsentiert seine niveauvolle und diskrete Synapsenmassage.

 

 
TOP      
  © BUREAU-K 2002-2009