| |
|
Das Kammerkonzert
Vol. IV:
„Die Bohème – Ein Loblied der Kunst“
La Bohème – nicht die Oper von Giacomo Puccini wird
hier aufgeführt, sondern richtige gelebte Subkultur gemacht:
Schöne dadaistische Filme, selbstgedrehte Dokumentationen
kunstbesudelten Lebens, musikalische Bohemiens von Delikatessenformat,
ein verzauberter Zauberer von Weltformat, eine zerschossene Theaterschau,
eine vielversprechende Absinthfontäne, hochgelobte Literaten,
Mühsams Videoinstallationen, die das Leben geschundener Künstler
transparieren und Mode werden hier gezeigt, vertrieben und beklatscht.
Im Mittelpunkt des vierten Hamburger Kammerkonzertes von RockCity
Hamburg e.V. stehen die urbanen Künstler in ihren Wirkungsfeldern.
Der Künstler? Er lehnt radikal und politisch die Verhältnisse
ab und bildet seine revolutionäre Kraft. Der Bohemien ist
gesellschaftlich gescheitert, aber dafür fühlt ihr anderen
euch gut. Und wir alle dürfen dabei sein, wenn es wieder heißt:
Nehmen wir den Geknechteten die Angst vor dem Bohemien. Wir statuieren
ein Exempel: „Da will ich hin“, sollen sich die Normierten
angesichts der arbeitenden Künstler rufen, wenn sie vom Job
in die Weltbühne jagen, um auch hier Leistungsbereitschaft
zu demonstrieren.
Samstag, den 26. November 2005
ab
20 Uhr
Weltbühne
Manuel Muerte
Bruno and Michel are Smiling
Mad Maximom (begleitet am Kontrabass)
Frank Spilker
Knarf Rellöm
Thomas Ebermann
Bernd Begemann
Uri Geller
Herr von Eden
Für die Party danach:
Luc le Truc (Je danse donc je suis)
Eine Feier der Kunst - In unglaublich intensiver und akribischer
Arbeit, frei nach dem lateinischen Sprichwort: otium est pulvinar
diaboli (Muße ist der Polstersitz des Teufels), haben
wir diesen Abend vorbereitet. Kommt zahlreich und führt Euch
auf!
|
|